Der Aufbau

Was gehört in einen Schaukasten


1.
Der Besitzer

2.
Die Termine

3.
Der Aufmacher


Wie bringe ich das alles unter?


Um einen Schaukasten interessant und abwechslungsreich zu gestalten, sind nicht nur gute kreative Ideen notwendig, sondern auch gute Arbeitsmittel. Nach meiner Meinung hat es sich bewährt, den Schaukasten nicht "vor Ort" zu gestalten, sondern die Gestaltung in Ruhe vorher fertig zu stellen. Das geht, indem man sich mindestens 4 Platten aus Weichfaserplatte (gibt es im Baumarkt) oder Kapa-Line (gibt es im Dekogeschäft) zuschneidet / zuschneiden läst.
Ich empfehle, den Schaukasten in 2 Bereiche aufzuteilen. Den Bereich Termine und Veranstaltungen (in der Skizze gelb), in dem jeden Monat die wichtigen Termine der Gemeinde aufgeführt werden und den Bereich des sogenannten "Aufmachers" (in der Skizze rot) - der Gestaltung, die vorbeigehende Leute dazu anhalten soll, stehen zu bleiben, sich den Schaukasten anzusehen und neugierig auf die Gemeinde zu werden.
Immer zwei Platten füllen somit den gesamten Schaukasten.

Schauen wir uns doch den Aufbau eines Schaukasten einmal am Beispiel der EFG Hannover Roderbruch der Reihe nach an


Der Besitzer


Natürlich muss man erkennen, wem dieser Schaukasten gehört.
In diesem Fall weist ein beleuchteter Schriftzug auf die

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten)

als Besitzer hin. Dieser Hinweis ist immer sichtbar und als zusätzliches Element ist auch das Logo der Gemeinde mit untergebracht. Warum das gut und wichtig ist, werden wir etwas später erfahren.


Öffnen wir nun den Schaukasten und schauen, wie wir die einzelnen Element unterbringen.




Diese Fläche steht uns zur Gestaltung zur Verfügung. Wie bringen wir nun die einzelnen Elemente darin unter?





Die Termine


Für die Termine benutze ich ungefähr 1/3 des vorhandenen Platzes.
Alle regelmäßigen Termine sind hier aufgeführt. Und auch die besonderen Veranstaltungen finden hier ihren Platz.
Die Tafel mit den Terminen sollte einen festen Platz im Schaukasten haben und sich als Grundelement optisch nicht verändern.
Es ist wichtig, das der Passant der vorbei geht, immer das Gefühl des Wiedererkennens hat. Hat ihrer Gemeinde ein Logo und/oder auch sonstige Schriften wie Gemeindebrief, Nachbarschaftsbrief etc., dann sollten sie die Stilelemente dieser Dinge im Schaukasten berücksichtigen. In unserem Fall erscheint das Gemeindelogo auf allen Gemeindebriefen, Flyern und Nachbarschaftsbriefen. Das greife ich im Schaukasten auf.
In unserem Beispiel finden sie das Gemeindelogo im oberen Teil neben dem Namen (siehe unter Besitzer).

Ausnahme: Wenn in der Gemeinde ganz besondere Veranstaltungen stattfinden (Konzerte, Ausstellungen, Themenabende etc.) sollte man für diese Veranstaltungen einen besonderen Aufmacher gestalten.



Tipp: Damit man die einzelnen Elemente (Termine + Aufmacher) einfach wechseln kann und man bei der Gestaltung nicht auf eventuell frei zu lassende Ränder achten muss, sollten die Plattengrößen so gewählt werden, dass die Platten nicht hinter Lampen oder Scharniere geschoben werden müssen.
Ich habe in unserem Schaukasten eine extra Platte im Bereich hinter der Lampe angebracht, die mit dem gleiche Stoff bezogen ist, wie die Termin-Platte.
Um den Aufmacher einzurahmen, habe ich eine ebenso bezogenen schmale Platte an der rechten Seite angebracht.



Der Aufmacher


Der Aufmacher soll den Vorbeigehenden dazu bewegen, einen Blick in den Schaukasten zu werfen. Die Botschaft sollte daher klar und relativ kurz sein.
Je mehr man jemanden neugierig macht, um so eher besteht die Chance, dass er stehen bleibt und sich den Schaukasten genauer anschaut.

Da an so einem Schaukasten fast immer die gleichen Leute vorbeigehen, ist es wichtig, diese Leute immer wieder zu überraschen. Je abwechslungsreicher und origineller ein Aufmacher ist, desto wahrscheinlicher schaut man auch beim nächsten mal wieder hin. Und die Zeit, die man sich den Schaukasten anschaut, verlängert sich.



Und so sieht dann ein fertiger Schaukasten im ganzen aus.





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